Höhlerführung

Höhlerführung

Geras Bier galt dereinst als das Beste im Lande. Im 18. Jahrhundert soll
die Stadt das Braurecht für 31 Dörfer und für knapp 5000 eigene Bürger sage und schreibe 15 Kneipen besessen haben. Diese zeigten ihren Ausschank durch einen verzierten „Holzarm“ an – eine Tradition, die jährlich mit der Verleihung der „Bierstange“ anlässlich des „Höhlerfestes“ im Herbst wieder auflebt.
Das köstliche Nass wurde in tiefen Kellern gelagert. Eine unterirdische Stadt – ein Laby- rinth aus Gängen und Nischen, fünf bis elf Meter unter der Erde, teilweise in zwei Sohlen untereinander: die Geraer „Höhler“. Einen Teil davon kann man heute besichtigen. Für Besu- cher gut nachvollziehbar werden der Transport und die Lagerung des Bieres, aber auch die spätere Nutzung der Höhler in Inszenierungen dargestellt.

Weiterführende Infos unter: http://www.gera-hoehler.de